Die 36 besten Segelclubs Deutschlands treten über eine Saison hinweg in der 1. und 2. Segel-Bundesliga in mehreren Regatten gegeneinander an. Jeder Club stellt dafür eine Mannschaft aus seinen besten Seglerinnen und Seglern zusammen. Gesegelt wird um den Titel des Deutschen Meisters und die begehrte Meisterschale. Um diesen Titel zu erringen, muss ein Club über eine ganze Saison hinweg konstant Top-Leistungen erbringen. Anfang April 2013 gründeten in Hamburg 17 Segelvereine die „Deutsche Segel-Bundesliga“.

Gesegelt wird mit vier Personen auf One-Design-Kielbooten. Der Kader eines Bundesligavereins umfasst bis zu 20 Seglerinnen und Segler. Jede Regatta zählt gleichwertig für die Tabelle und es wird nach dem Low-Point-System gesegelt. Sowohl die Punkte für die einzelnen Regatten als auch für die Gesamttabelle (1. Platz = 1 Punkt, …, 6. Platz = 6 Punkte, OCS/DSQ, etc. = 7 Punkte) werden am Endes Jahres zusammengerechnet und der Club mit den wenigsten Punkten nach der letzten Regatta hat die Bundesliga gewonnen.

In der 1. Segel-Bundesliga auf Booten vom Typ J/70 gesegelt. Die J/70 bietet eine ganze Menge Performance – gleichzeitig ist das Boot stabil gebaut und bietet eine enorme Stabilität. Das Boot bietet eine Wasserlinienlänge, die nahezu der Gesamtlänge des Bootes entspricht. Die lange Wasserlinie bietet in Kombination mit dem high-aspect Karbonmast und dem tiefen Kiel die Performance und Stabilität, die einem das Gefühl verleiht, mit einem deutlich größeren Boot unterwegs zu sein. Das vielfach untersetzte Achterstag gibt einem dabei in Kombination mit dem Traveller und dem tiefen Kiel mit seiner Ballastbombe am Wind jederzeit die volle Kontrolle
Vor dem Wind bietet der asymmetrische Spinnaker, der am langen, ausfahrbaren Karbonbaum gefahren wird, enormen, aber leicht kontrollierbaren Vortrieb. Dabei ist das Boot trotzdem gutmütig – das lange Ruderblatt und der sehr tief liegende Ballastschwerpunkt bietet hier verlässliche Hilfe, egal ob in der vollen Gleitfahrt, oder auf spitzen Kursen.

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